Spezialitäten Wochen in Südtirol
In Besinnung auf alte Traditionen bieten viele Gastwirte im Rahmen von Spezialitäten Wochen (häufig außerhalb der Hauptreisezeit) besondere Gerichte der Südtiroler Küche in ausgezeichneter Qualität an.

Spezialitäten Wochen im Frühjahr
So können Sie im April und Mai im Terlaner Raum Spargel genießen, in der zweiten Hälfte des Aprils auf dem Ritten an den Feinschmeckerwochen teilhaben oder gegen Ende April/Anfang Mai in den Restaurants und Gasthäusern des Nonsberg besondere Gerichte mit Löwenzahn probieren. Unter dem Motto "Eisacktaler Kost" präsentieren rund 20 Gastbetriebe des Eisacktals - verteilt vom Brenner bis nach Klausen - ein breites Spektrum an verschiedenen Gerichten. Dabei kommen sowohl pikante, deftige Speisen der Bauern wie auch veredelte Gerichte der Region auf den Tisch.

Spezialitäten Wochen im Spätsommer/Herbst
Auf dem Salten oberhalb von Bozen können Sie Mitte September im Rahmen des "Schupfenfestes" Bauernkost nach alter Tradition genießen. Im Ultental bieten die Restaurants in der zweiten Septemberhälfte ausgezeichnete Gerichte mit Lamm an. Im Oktober laden der "Brixener Kuchlkirchtig" und das "Völser Kuchkastl" ein, wo erlesene und herzhafte Köstlichkeiten angeboten werden. Das "Keschtnriggl" in Prissian, Völlan und Tisens steht ganz im Zeichen der Kastanien und findet Ende Oktober/Anfang November.
Südtiroler Vesper: Schüttelbrot zur Speck Marende
Bei der so genannten "Speck Marende" ist das traditionelle Schüttelbrot der Südtiroler normalerweise fester Bestandteil. Das Schüttelbrot ist ein trockener Brotfladen mit würzigem Roggengeschmack und Aromen von Fenchel, Kümmel und Koriander, damit bildet es einen schönen Kontrast zum Südtiroler Speck.


Erfunden wurde das Schüttelbrot vom sparsamen Bauernvolk in Völs am Schlern. Zu früheren Zeiten wurde Schüttelbrot nur zweimal im Jahr gebacken. - Die frischen Brotfladen wurden getrocknet, erlangten dadurch eine lange Haltbarkeit und konnten gut aufgehoben werden. Um den Teig so flach zu bekommen, wird er auf einem Holzbrett schnell im Kreis gedreht. - Daher stammt auch der Name Schüttelbrot.
Ahrntaler Graukäse
Der Ahrntaler Graukäse ist eine ganz besondere Käsespezialität, die ohne Schimmelpilzbildung durch Sauermilchgärung entsteht. Als einziger, italienscher Käse wird bei seiner Herstellung kein Lab zugegeben. Und noch eine Besonderheit gibt es bei der Herstellung des Graukäses, weil bereits der Käsebruch statt wie üblich die fertige Form - gesalzen wird. Ahrntaler Graukäse besitzt keine Rinde, hat nur zwei Prozent Fett, schmeckt kräftig, duftet intensiv und wird von den Ahrntalern traditionell mit Öl, Essig und Zwiebeln gegessen.
 



Copyright 2008 reiseführer-südtirol.de